Mehr Positives im Leben? Einfacher, als man denkt...

Aktualisiert: März 24

Kennen Sie das?

Jeden Tag widerfahren uns eine Menge Dinge. Gute, weniger gute und unangenehme Situationen gehören zum Leben einfach dazu. Wir sind allerdings so "programmiert", dass wir negative Emotionen stärker wahrnehmen als positive Gefühle. Das lässt sich aus der Evolution gut erklären. Die amerikanische Forscherin Barbara Fredrickson hat ein Verhältnis von 3:1 ermittelt. Negative Emotionen gewichten daher drei mal stärker als positive Gefühle. Um zwischen negativen und positiven Emotionen ausgeglichen zu sein, bräuchten wir also für jede negative Emotion eine positive.

Im Alltag zeigt sich das in der Form, dass wir die negativen Dinge und Situationen häufig besser und intensiver im Gedächtnis und in Erinnerung behalten, als die positiven. Und dort geht halt dann auch unsere Aufmerksamkeit hin.


Optimistisch oder pessimistisch?

Würden Sie sich als optimistisch oder als pessimistisch bezeichnen? Haben Sie gewusst, dass ein optimistischer oder pessimistischer Denkstil zu grossen Teilen erlernt ist? Nur etwa 50% - so die Forschung - ist durch unsere Gene bestimmt. Der Rest ist erlernt. Viele Menschen haben bereits früh im Leben gelernt, auf das Negative zu fokussieren; auf das, was nicht möglich ist. Sie sind dann häufig in einer negativen Spirale gefangen. Doch das muss nicht sein.


Positive Emotionen sind lernbar und trainierbar

Es gibt viele wissenschaftlich gut belegte Möglichkeiten, den Positiven Emotionen im Leben mehr Gewicht zu geben. Sie sind trainierbar und erlernbar. Zum Beispiel mit einer Auseinandersetzung der persönlichen Stärken (das können auch Führungskräfte mit ihren Mitarbeitenden tun). Eine andere Möglichkeit möchte ich Ihnen nun vorstellen:


Ein Positiv-Tagebuch führen. Einfach, schnell und sehr wirkungsvoll!

Sie werden staunen, wie einfach das gehen kann: Abends, bevor Sie schlafen gehen, reflektieren Sie Ihren Tag und denken über angenehme Tageserlebnisse nach. Und bevor Sie jetzt sagen: "heute ist nichts grossartiges passiert!": Das ist auch nicht wichtig. Es können die kleinsten Dinge sein, die Ihnen heute positiv und angenehm aufgefallen sind. Möchten Sie ein paar Ideen? Zum Beispiel:


  • heute hat es so schön geschneit

  • Mein Sohn hat mich angelächelt

  • Meine Vorgesetzte hat mir ein Kompliment gemacht

  • Meine Arbeitskollegin hat an einer Tombola gewonnen

  • Ich habe heute eine wichtige Pendenz erledigt

  • Das Mittagessen heute war wirklich gut

  • etc.

Sie merken vielleicht an diesen Beispielen, dass es sich nicht unbedingt um die grossen Erlebnisse handeln muss. Und es muss auch nicht unbedingt mit Ihnen zu tun haben. Auch ein Erfolg ihrer besten Freundin kann für Sie ein gutes Erlebnis sein.


Und das soll wirken?

Die Forschung hat gezeigt, dass das regelmässige Führen eines Positiv-Tagebuches eine nachhaltige Wirkung entfalten kann. Erste Erfolge stellen sich oft schon nach wenigen Tagen ein. Was dann geschieht: Durch das regelmässige abendliche Fokussieren auf die guten Dinge, wird sich ihre Aufmerksamkeit auch im "ganz normalen" Alltag mehr und mehr auf das Gute richten. Viele Menschen, die begonnen haben, das umzusetzen, sind begeistert und wollen gar nicht mehr mit dem Positiven Tagebuch aufhören. Probiere Sie's aus!



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Positives Tagebuch

Wie mache ich das Positive Tagebuch ganz konkret?

Das ist einfach: Suchen Sie sich ein schönes Notizheft, ein leeres Tagebuch oder verwenden Sie Ihren PC. Wer mag, kann sich unser Tagebuch der Positiven Emotionen beziehen. Da sind dann noch einige einführende Worte drin und natürlich ganz viel Platz für Ihre positiven Erlebnisse.


Viel Spass!


Übrigens: Kennen Sie die Lebenskarten von Barbara Völkner: Diese eignen sich auch hervorragend dazu, positive Emotionen zu stärken. In diesem Blogbeitrag finden Sie dazu mehr Informationen.



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