12 Tipps: besser führen lernen



Sind Sie Manager oder Leader? Der Titel "Manager" macht noch keine Leader aus. Doch gute Führung (Leadership) ist lernbar und entwickelbar. Wir zeigen Ihnen hier 12 Tipps, wie Sie Ihre Leadershipkompetenz entwickeln können. Diese 12 Tipps können Sie täglich anwenden und damit nicht nur Ihre Führungskompetenz, sondern auch Ihre Führungshaltung entwickeln und verbessern.

Nicht alles im Unternehmen kann von Führungskräften direkt beeinflusst werden. Das Bereitstellen von Ressourcen ist allerdings oftmals eine gute Möglichkeit, erste Schritte in Richtung einer wertschätzenden Führungskultur zu unternehmen. Als Führungskraft könnten Sie Ihre Mitarbeitenden fragen, welche Ressourcen eventuell fehlen und welche Hilfsmittel, Materialien etc. zur Erledigung der täglichen Arbeit fehlen. Der Effekt: Die Mitarbeitenden und die Teams fühlen sich gesehen und gehört von ihren Vorgesetzten. Das ist ein einfaches Mittel, um Wertschätzung zu zeigen und mit den Mitarbeitenden ins Gespräch zu kommen. Echte Leader lernen so auch die Bedürfnisse der Mitarbeitenden kennen und erkennen dann auch die eine oder andere Möglichkeit, konkret und direkt diesen Bedürfnissen gerecht zu werden.



Wer das tut, was er gut kann, arbeitet besser und motivierter. Zum Thema Stärkenorientierung wurde bereits viel geschrieben und gesagt. Hier finden Sie auch einige Tipps für Stärkenorientierung von Führungspersonen. Damit haben sich auch bereits viele Führungskräfte auseinandergesetzt. Das Problem liegt dabei nicht am Verständnis für den Fokus auf Stärken und Talente, sondern in der Einstellung/dem Mindset zu diesem Thema. Um diese Einstellung zu stärken, könnten Sie sich beispielsweise einen Monat lang ganz gezielt den Stärken, Fähigkeiten und Talenten Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zuwenden. Dazu können Sie sich eine Erinnerungshilfe zurecht machen. Beispielsweise einen Bildschirmschoner einrichten, eine Notiz in der Agenda oder Sie verwenden unseren Tischkalender "Positive Leadership" (entwickelt vom IPLS Institut für Positive Leadership Schweiz), den Sie im Shop online und versandkostenfrei beziehen können.




Hand aufs Herz: Wie oft haben Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den letzten Tagen von Ihnen echte und authentische Anerkennung oder Lob erhalten? Wir alle hören doch gerne, was wir gut tun. Wenn Sie als Führungskraft ganz bewusst darauf fokussieren, was gut läuft, was gelingt und wo Sie Potenzial erkennen, schaffen Sie automatisch eine wertschätzende und visionäre Atmosphäre. Sie wecken damit positive Emotionen bei sich selbst und bei den Mitarbeitenden. Und das ist ein zentraler Erfolgsfaktor für Zufriedenheit und Leistungserbringung.




Was wissen Sie über Ihre Mitarbeitenden? Interessieren Sie sich wirklich für Ihre Mitarbeitenden als Menschen? Fragen Sie nach (und meinen es so...) wie es ihnen geht? Können Sie auch Nähe zulassen?

Die Beziehung ist wohl einer der wesentlichsten Aspekte guter Führung. Dazu dann weiter unten mehr. Menschen brauchen intakte, positive Beziehungen; auch zu Vorgesetzten. Zeigen Sie also Interesse an Ihren Mitarbeitenden. Auch über das reine Arbeitsthema hinausgehend.



Menschen wollen sich entwickeln. Ein Leben lang. Und das gelingt vor allem dann gut, wenn (schlummernde) Potenziale zum Leben erweckt werden. Als positiver Leader könnten Sie sich den Potenzialen Ihrer Mitarbeitenden widmen. Sie könnten das Potenzial, das Sie erkennen und/oder vermuten ansprechen und gemeinsam mit den Mitarbeitenden besprechen, wie das gefördert werden kann. Eine entwicklungsorientierte Führungshaltung fördert das gegenseitige Vertrauen und macht Sie als Chefin/Chef interessant, attraktiv und wirkt sich so auch auf die Arbeitgeberattraktivität aus.




Gehen Sie einmal davon aus, dass nicht allen alles klar ist. Wissen wirklich alle, was von ihnen erwartet wird? Wissen Sie als Führungsperson, was die Mitarbeitenden von Ihnen erwarten? Überlegen Sie sich, was "Führungsverantwortung" für Sie bedeutet. Je mehr Sie sich dessen bewusst sind, desto besser werden Sie Ihre Führungsrolle einnehmen können. Weitere Fragen, die zur Rollenklärung als Führungsperson helfen können: Mit welcher Haltung und mit welchen Werten wollen Sie führen? An welchen Werten können Sie sich auch in stürmischen Zeiten festhalten und finden so für sich Orientierung und Klarheit bei Entscheidungen und in Ihrer Führungsrolle?



Was denken Ihre Mitarbeitenden über einen spezifischen Sachverhalt? Wie würde Ihre Mitarbeiterin zu einer spezifischen Entscheidung stehen? Meinungen haben zu dürfen und auch gehört zu werden, sind Vitamine für den Selbstwert. Fragen Sie Ihre Mitarbeitenden nach Meinungen. Schenken Sie ihnen Gehör. Sie können sich die Meinungen anderer vertrauensvoll anhören, ohne diese gleich zu bewerten. Damit schaffen Sie eine Möglichkeit zum Vertrauensaufbau.



Inwiefern tragen Sie als Leader aber auch Ihre Mitarbeitenden zum Ziel und zur Unternehmensphilosophie bei? Führungskräfte und Mitarbeitende, die ihre Arbeit als bedeutsamen Beitrag an ein grosses Ganzes sehen, sind motivierter. Bedeutsamkeit stiftet Sinn und Sinnerleben kann als menschliches Bedürfnis verstanden werden. Zeigen Sie also immer wieder auf, weshalb Sie etwas entscheiden oder tun. Stellen Sie sicher, dass Ihre Mitarbeitenden die Ziele und die Vision kennen. Sie haben es als Leader in der Hand, ein Vor-Bild zu sein mit Visionen, Phantasie und Zielorientierung. Das schafft motivierende Rahmenbedingungen.





Glauben Sie, dass Sie und Ihre Mitarbeitenden in der Lage sind, gute Qualität zu liefern? Ergebnisse die von Kunden und internen und externen Stakeholdern auch so wahrgenommen, rückgemeldet und wertgeschätzt werden? Leistung und Qualität dürfen eingefordert werden. Die positiven Ergebnisse dürfen aber auch sichtbar gemacht werden. Und Erfolge lassen sich auch feiern. Ihre Aufgabe als Führungskraft ist es, Mitarbeitende auf eine positive und wertschätzende Art zu Leistung und Qualität zu verpflichten. Das gelingt dann am besten, wenn Sie Talente und Stärken berücksichtigen, den Mitarbeitenden Handlungsspielräume ermöglichen und sich selbst auch als Coach und Begleiter sehen.



Wir alle haben ein Bedürfnis nach intakten Beziehungen. Die Wissenschaft weiss, dass es sich dabei um ein zentrales menschliches Grundbedürfnis handelt. In positiv erlebten Beziehungen finden wir Inspiration, tanken Selbstwert und lernen vom Wissen und den Erfahrungen anderer. Als positive Führungskraft ist es Ihre Aufgabe, die Beziehungen zwischen Ihnen und den Mitarbeitenden zu stärken. Sie können zudem Möglichkeiten schaffen, dass die Mitarbeitenden auch unter sich gute Beziehungen entwickeln können. Dazu gehört auch, (latente) Konflikte zu erkennen und aktiv anzugehen.



Führungstipp: Beziehungen untereinander stärken

Standardisierte Mitarbeitergespräche sind in vielen Organisationen Pflicht. Nutzen Sie sie, indem Sie ganz bewusst den Fokus auf Erfolge legen. Was ist gut gelungen? Wie wurde der Erfolg möglich? Fragen Sie den/die Mitarbeiter/-in, welchen Beitrag er/sie zu diesem Erfolg geleistet hat. Nutzen Sie die Gespräche auch, um vergangene Entwicklungsschritte aufzuzeigen und zu besprechen. Und wenn Sie Ziele vereinbaren müssen: Achten Sie auf Ziele, die die Mitarbeitenden emotional positiv triggern. Das ist wesentlich motivierender als emotional unberührende "smarte" Ziele. Mit dieser Haltung kann es Ihnen gelingen, dass Ihre Mitarbeitenden positive Erlebnisse und Erfahrungen in ihr "Lebensbuch" schreiben können. Das stärkt!



Es geschieht viel Gutes. Wenden Sie für sich persönlich aber auch für Ihre Mitarbeitenden eine Methode an, um die Aufmerksamkeit konsequent auf das Gute zu richten. Das bedeutet nicht, dass schlechte Erlebnisse und Ergebnisse verdrängt werden sollen. Auch diese wollen gesehen werden. Das Grundprinzip der Polarität gilt auch in diesem Fall (zur Polarität gibt es hier mehr Informationen). Sie könnten zum Beispiel:

  • ein persönliches Erfolgstagebuch führen

  • ein Dossier zu jedem Mitarbeiter anlegen, in dem Sie Erfolge, Stärken, Talente etc. festhalten

Als positiver Leader geht Ihre Aufmerksamkeit vermehrt auf das Gelingende und das Gute. Sie werden die positive Wirkung Ihres Handelns direkt in den Gesichtern Ihres Gegenübers erkennen können.



Viele Menschen erkennen den Nutzen dieser oben beschriebenen Tipps für Positive Führung. Im Alltag fallen wir aber dann oft wieder in die alten Mindsets und Verhaltensmuster zurück. Hier kann eine Erinnerungshilfe nützlich sein. Dazu haben wir einen Tischkalender mit 12 Führungstipps entwickelt. Diesen Tischsteller können Sie an Ihrem Arbeitsplatz aufstellen und werden so täglich an die 12 Tipps für Führungskräfte erinnert. Jeder Tipp ist für einen Kalendermonat beschrieben. Damit haben Sie jeden einzelnen Monat einen der 12 Führungstipps im Fokus. Die Inhalte wurden auf Basis der Q12-Fragen von Gallup entwickelt und habe zudem den theoretischen Hintergrund in der Positiven Psychologie und der Positive Leadership Haltung. Viel Erfolg!



Den Tischkalender mit Tipps für Führungskräfte finden Sie in unserem online Shop unter www.mindboxplus-shop.ch Die Lieferung erfolgt innert weniger Tage versandkostenfrei. Die Bezahlung ist online (PayPal, Kreditkarte) oder per Rechnung möglich.









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