

Methoden und Haltung in der Teamentwicklung
Was genau braucht dein Team in der aktuellen Situation? Das ist für mich eine der zentralen Fragen, mit der eine gute gelingende Teamentwicklung starten kann.
Mir ist es ein grosses Anliegen, das Teams nicht einfach mit Workshops zum wiederholten Male "beübt" werden, sondern dass ein echter Mehrwert entsteht. Ein Team, das sich Zeit nimmt für einen Workshop, soll am Ende wirklich davon profitieren.
"Eigentlich bin ich ganz anders - ich komme nur viel zu selten dazu."
- Ödön von Horvath
Gute Teamentwicklung

Wissenschaftliches Fundament: Positive Psychologie
Meine Arbeit mit Teams basiert auf der Positiven Psychologie. Das ist ein Forschungsfeld der Psychologie, das sich nicht mit dem beschäftigt, was Menschen fehlt, sondern mit dem, was sie aufblühen lässt.
Positive Psychologie ist eine empirische Wissenschaft mit robusten Befunden zu Motivation, Leistung, Resilienz und Wohlbefinden. Die Erkenntnisse daraus lassen sich direkt auf Teams übertragen und verändern, wie Teammitglieder miteinander arbeiten, kommunizieren und Herausforderungen begegnen.
Oft arbeite ich mit dem PERMA-Modell von Martin Seligman. Dieses bietet sehr viele Potenzial für persönliche Erkenntnisse und da es universell ist und für jeden Menschen bedeutsam ist, lasse sich auch viele Erkenntnisse im Arbeitsalltag umsetzen.

Wenn wir verstehen und erfahren, was uns miteinander verbindet (statt: Was uns unterscheidet), wird zusammen arbeiten und zusammen leben einfacher, besser und menschlicher.
Alle Menschen auf dieser Welt verbindet die gleichen psychischen Grundbedürfnisse.
Das Verstehen der Grundbedürfnisse schafft Verbindung zwischen Menschen und ist eine Basis, auch Verhaltensweisen (die eigenen und die der anderen) besser einordnen zu können.
Wenn ein Team beispielsweise versteht, dass Konflikte aus verletzten Grundbedürfnissen entstehen können, aus Muster und Prägungen und nicht aus bösem Willen, verändert sich die Qualität des Miteinanders. Wir können einander dann besser verstehen und besser einordnen, was unser Gegenüber gerade bewegt.
Aus Schuldzuweisungen werden so Verständnis und gemeinsame Lösungen. So kann jedes Teammitglied Verantwortung zur Lösungsfindung übernehmen und einen Beitrag zur Entwicklung eines positiven Teamklimas leisten.
Grundbedürfnisse als Schlüssel zur Begegnung
Stärken erkennen statt Kompetenzen managen
Ein weiterer Kern meiner Arbeit ist der konsequente Stärkenblick. Das bedeutet nicht, Probleme und Herausforderungen zu ignorieren. Es bedeutet viemehr, den Fokus auf energiespendende und bereichernde Stärken der Persönlichkeit zu lenken.
Wir alle haben viel mehr Schwächen als Stärken. Doch wohin geht unsere Aufmerksamkeit? Ein Stärkenfokus aktiviert Ressourcen jedes einzelnen Mitglieds im Team. Stärkenorientierung tut gut, macht optimistischer, lösungsorientierter und wirkt sich positiv auf die Beziehungen untereinander aus.
In Workshops arbeite ich mit verschiedenen Zugängen zum Thema Stärken: über Selbstreflexion, über gegenseitiges Wahrnehmen im Team, und optional über das VIA-Stärkeninventar, eines der meistgenutzten Instrumente der Positiven Psychologie.
Teams, die ihre individuellen und kollektiven Stärken kennen und anwenden, entwickeln mehr Zuversicht, mehr gegenseitige Unterstützung und eine solidere Basis für schwierige Phasen.

Erleben statt nur zuhören
Ich halte wenig von reinen Input-Formaten in der Teamentwicklung. Theorie ist wichtig und kann helfen zu verstehen. Aber Veränderung und Entwicklung geschieht durch Einsicht und Erkenntnis
Deshalb sind meine Workshops so gestaltet, dass Inhalte direkt erfahrbar gemacht werden: durch Übungen, Reflexionen, Gespräche im Team und konkrete Transferaufgaben. Was im Workshop passiert, soll am nächsten Tag im Arbeitsalltag spürbar sein.
Was ich nicht mache
Ich mache keine Outdoor-Aktivitäten. Ich lehne diese nicht grundsätzlich ab. Sie entsprechen aber nicht meinem Ansatz und meiner Leidenschaft.
Ich bin zudem kein Konfliktmediator. Wenn ein Team in einer akuten Konfliktsituation steckt, die professionelle Mediation braucht, sage ich das offen und empfehle gerne weiter.