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So bleibt dein Team im Change positiv: Dafür brauchst du weniger als 5 Minuten.

Im Change und in Veränderungsprozessen braucht es Zuversicht, Optimismus und Vertrauen untereinander. Doch was kannst du als Leader:in tun, wenn gerade das fehlt? Und du weisst, dass es gerade jetzt besonders wichtig wäre?


--> Achtung Spoiler: Du kannst etwas tun :-)



Change - Veränderungen - Wandel: Steigere die Chancen auf Erfolg, wenn dein Team zuversichtlich und optimistisch ist.


Wie geht es eigentlich vielen Menschen bei Veränderungen bzw. im Change? Viele von uns machen sich Sorgen, haben Befürchtungen oder einfach keine Lust mehr "auf einen neuen Changeprozess" Und weisst du was? Das ist ganz normal.


Wir alle sehnen uns nach einer gewissen Stabilität und Konstanz im Leben. Denn: Sicherheit und Kontrolle sind schlicht und einfach ein menschliches Grundbedürfnis! Dass Veränderungen, die am Arbeitsplatz stattfinden zu schaffen machen können, ist also ganz natürlich. Wie kann man dabei eine gewisse Konstanz beibehalten, so dass das Bedürfnis nach Sicherheit und Kontrolle, das Bedürfnis nach Stabilität weiterhin erfüllt werden kann?


Je höher dein PERMA-Lead, desto zuversichtlicher deine Mitarbeiter:innen im Change.


Und das sage nicht ich, sondern das ist eine wissenschaftliche Erkenntnis. Wenn du nicht weisst, was PERMA-Lead ist, dann kannst du --> hier mehr darüber erfahren. Aber keine Angst: Du kannst auch einfach hier weiterlesen und sofort mit dem Umsetzen beginnen.


Was also kannst du tun?


Tipp 1 3 Unter fünf Minuten-Ideen aus dem Positive Leadership Ansatz (PERMA-Lead)


Vielleicht hast du das Gefühl, neben den vielen Anpassungen für die Umsetzungen des positiven Leaderships keine Zeit mehr zu finden. Aber: positives Führen braucht nicht immer eine Menge Zeit!

Zuversicht und Optimismus im Change; gute Stimmung im Team


Diese 3 Inputs brauchen keine fünf Minuten

  1. Accomplishments weiterhin sichtbar machen: Wenn rundherum viel Veränderung von Statten geht, ist es besonders wichtig, das Positive und Gelingende nicht aus den Augen zu verlieren; Welche Anpassungen an das neue System/ die Veränderung haben schon ganz gut geklappt? Welche Arbeiten werden trotz den Veränderungen ganz normal und gut erledigt? Sage das deinem Team, lobe das Gute und gibt kurz und zeitnah authentisches positives Feedback.

  2. Positive Emotionen fördern: Gibt es weiterhin Zeit für positiven Smalltalk? Z.B am Morgen, wenn die Mitarbeitenden am Arbeitsort erscheinen? Auch hier können wenige Minuten ausreichen, um positive Emotionen zu fördern.

  3. Beziehungen weiterhin Wert beimessen: Manchmal, will man einfach nur gesehen werden. Auch als Mitarbeiter*in: Versuche anzuerkennen, dass die Veränderungen für die Mitarbeitenden Schwierigkeiten mit sich bringen und schätze, dass sie die Veränderungen mittragen. Hier ein Beispiel im Sinne von positiver Kommunikation, das auf das Beziehungskonto einzahlt: «Danke, dass ihr die Veränderungen so geduldig mittragt. Ich weiss, dass sie einige Anpassungen fordern und etwas Gewöhnungszeit brauchen. Aber ich sehe, dass ihr bemüht seid, euch damit zurechtzufinden und das schätze ich sehr»


Tipp 2 Fördere die Stabilität und einen positiven Teamspirit im Change


Du weisst wohl selbst, wie unangenehm das Gefühl ist, keine Kontrolle zu haben. Situationen, in denen wir Stabilität und Sicherheit verlieren, können sehr beängstigend sein. Gerade Betriebliche Veränderungen können eine solche Situation darstellen. Oft lösen diese ein Gefühl von Orientierungslosigkeit, Unsicherheit und Instabilität aus. Und damit wird eines unserer essenziellen Grundbedürfnisse verletzt (--->hier findest du mehr dazu)Das kannst du als Leader*in tun, um dem entgegenzuwirken.

Sei ein:e Sinnstifter:in Und so geht's: Kennen deine Mitarbeitende das «Warum» hinter einer Veränderung, ist der «Orientierungsteil» des Grundbedürfnisses Sicherheit und Kontrolle wieder befriedigt. Einigen Mitarbeitenden machen Veränderungen deshalb viel zu schaffen, weil sie den Sinn dahinter nicht sehen. Sie verstehen nicht, wieso nicht einfach alles «beim Alten» bleiben kann. Nimm dir unbedingt Zeit, sie in den Prozess der Veränderung einzubeziehen. Zeige ihnen den Sinn hinter der Veränderung auf. Vielleicht brauchen Menschen in deinem Team weiterhin eine gewisse «Gewöhnungszeit» . Die Mitarbeitenden können sich aber besser motivieren, diese Veränderungen und Anpassungen flexibel mitzugehen. Sinn gilt als einer unserer zentralen Motivatoren und Energiespender.


Zeige auch auf, was sich NICHT verändert.

Und so geht's: Dieser Schritt kann gerade für Menschen, die mit Veränderungen Mühe haben sehr hilfreich sein. Suche mit den Mitarbeitenden das Gespräch und weise sie darauf hin, dass die positiven Werte (eben positive Emotionen, Engagement, Beziehungen, Sinnerleben und Ziele/Erfolge) nicht im Prozess der Veränderung verloren gehen werden. Sie sollen wissen, dass sich vielleicht die Umstände oder Prozesse ändern, nicht aber die Werte, die dahinter stehen. Und dann gibt es vielleicht auch noch ganz andere Dinge, die beim Alten bleiben: Auch darüber darfst du sprechen.


Sei achtsam gegenüber wertvollen Ritualen Vielleicht haben sich die Arbeitsprozesse verändert, vielleicht die Konstellation des Teams oder die Anforderungen. Vergiss nicht, gemeinsame Rituale - den Veränderungen zu Trotz - aufrechtzuerhalten; auch wenn mit neuen Prozessen oder Systemen gearbeitet wird, kann das gemeinsame «Kafi» am Nachmittag, das «Fürobebier» oder der Kuchen an Geburtstagen beibehalten werden.


Zuversicht im Team durch Ressourcenorientierung. Bleibe bei der Stärkenorientierung!

Stabilität fördern und gleichzeitig «PERMA-Lead-gerecht» führen kannst du, indem du weiterhin Aufgaben und Arbeiten ressourcengerecht verteilst. Vielleicht ändern sich die Prozesse und dann braucht es wieder eine Weile um festzustellen, wer wo so richtig gut ist. Sich als Leader:in aber darum zu bemühen verhilft nicht nur zu mehr Engagement, sondern soll den Mitarbeitenden auch hinweisen, dass deine positiven und stärkeorientierten Werte in Zeiten betrieblicher Veränderung nicht verloren gehen.




Willst du Gewissheit, dass damit dein Team im Change und bei Veränderungen zuversichtlich bleibt und optimistischer wird?


Und, hast du die eine oder andere Idee gefunden, die du umsetzen kannst? Sie helfen dir, auch in turbulenten Zeiten «PERMA» nicht aus den Augen zu verlieren und unterstützen dich dabei, dein Team auch in Zeiten betrieblicher Transformation und im Change modern zu führen! Denn Change ist dann erfolgreich, wenn dein Team dabei positiv bleibt und den Veränderungen zuversichtlich und optimistisch begegnet.


Und das Beste daran: Die Forschung zeigt sogar, dass die Anwendung von PERMA-Lead zu mehr unterstützendem und flexiblem Verhalten führt. PERMA-Lead hilft also nicht nur kurz- sondern auch längerfristig mit dem Umgang von betrieblichen Veränderungen!








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Gast
05. Apr. 2023
Mit 5 von 5 Sternen bewertet.

super blog!

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