Video "Würmli"

Moderne Führung und positive Leadership

Eine zeitgemässe Führungshaltung führt zu zufriedenen Kunden und zufriedenen Mitarbeitenden. Und zu mehr Unternehmenserfolg. 

Moderne Führung bedeutet, dass Leader Rahmenbedingungen gestalten, in denen die Mitarbeitenden zu Motivation und Leistungsbereitschaft finden können, ohne dabei auszubrennen. Kundenorientierung, Orientierung am Markt und unternehmerisches Denken und unternehmerischer Erfolg sind die Folgen einer modernen, positiven Haltung. 

Leader brauchen in der modernen Welt Kompetenzen und Werkzeuge, um das Potenzial in den Mitarbeitenden zu erkennen und zu wecken, das bereits vorhanden ist. Dazu gibt es Werkzeuge, die in der täglichen Führungsarbeit anwendbar sind. Ebenso brauchen sie einen Mindset, der den modernsten wissenschaftlichen Erkenntnissen gerecht wird. Die tägliche Nutzbarkeit, Quick-Wins und Erfolgserlebnisse stehen dabei im Vordergrund.

Neue Ansätze für Unternehmen und Organisationen

Leadershipworkshops und Seminare

Gemeinsam mit Ihnen konzipieren wir massgeschneiderte Leadershipseminare und -workshops auf der Basis der mindbox. Zum Beispiel zu Themen wie:

  • echtes Selbstmanagement für moderne Leader

  • moderne Kommunikation

  • Entwicklung und Umsetzung von Führungsgrundsätzen

  • Ziele mit echter Motivationskraft - "smart" allein genügt nicht

  • motivierende Rahmenbedingungen schaffen

  • stärkenorientiert führen

  • u.v.a.m.

Führungsausbildungen

Als Ihr Partner für Leadershipsausbildungen entwickeln wir aufgrund Ihrer Bedürfnisse Aus- und Weiterbildungsgskonzepte, die perfekt in Ihr Unternehmen und Ihre zeitlichen Bedürfnisse passen. Wir konzipieren, planen und setzen Ausbildungen und Weiterbildungen um, die sich an Ihren unternehmerischen Bedürfnissen und Zielen orientieren und Ihnen helfen, die betriebswirtschaftlichen, kulturellen und organisatorischen Ziele zu erreichen.

Führungsausbildung per Webinar

Ihre Leader arbeiten dezentral? Wir entwickeln und planen Ihre massgeschneiderte Führungsausbildung als Webinar. Zeitgemäss und interaktiv.

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Was versteht man unter Positive Leadership?

Leadership ist mehr als nur Führung. Leadership ist eine Haltung bzw. ein Mindset. Leadership beinhaltet auch ein Menschenbild. Und positive Leadership ist insbesondere ein Führungsstil, bei dem Leader ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Teams wertschätzend und auf Augenhöhe führen. Im Fokus stehen primär die Menschen mit Ihren Bedürfnissen. Moderne Leader, mit einer Haltung und einem Mindset im Sinne von Positive Leadership, holen das BESTE aus Ihren Mitarbeitenden; nicht das Meiste.

Positive Leadership ist ein modernes Verständnis, das auf den Grundlagen der positiven Psychologie, den Neurowissenschaften und dem systemischen Denken beruht. Dabei geht es um eine Haltung, ein Mindset gegenüber den Mitarbeitenden. Eine zentrale Haltung ist die Orientierung am Gelingenden, an den Stärken der Mitarbeitenden. Führungskräfte, die positiv führen, erkennen in den Menschen Potenziale, die bereits "schlummern" und die zum Leben erweckt werden möchten. Dabei begegnen sie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wertschätzend und "auf Augenhöhe". Viele Studien belegen zudem die betriebswirtschaftliche Wirkung von Positive Leadership.

Für weitere Informationen zu positive Leadership empfehlen wir das IPLS Lexikon

Wie kann ich modernes Leadership zu integrieren?

In der Führungsarbeit und in der eigenen Persönlichkeitsentwicklung ist es besonders wichtig, den eigenen Handlungsspielraum gut zu kennen. Wir ärgern uns oft über Situationen, die an sich für uns unveränderbar sind. Dafür verwenden wir häufig unnötig Energie und fokussieren zu stark auf ein Problem, zu dessen Lösung wir nichts beitragen können. Es ist daher wichtig, dass Sie gut erkennen, wo Sie ganz konkret Handlungsmöglichkeiten haben und wo nicht. Die folgenden Überlegungen und Schritte können Ihnen helfen, Führungssituationen zu analysieren und zu prüfen, ob Sie überhaupt Einflussmöglichkeit haben. Bevor Sie also Entscheidungen fällen und handeln, können Sie die Schritte durchgehen und sich Klarheit über Ihre Handlungsmöglichkeiten schaffen.

 

Schritt 1: Organisation

Prüfen Sie als Erstes, ob sich das Problem begrenzen oder lösen lässt, wenn Sie sich mit organisatorischen Fragen beschäftigen. Dazu gehören alle Bedingungen der Arbeitsorganisation. Diese Themen sind häufig direkt im Einflussbereich von Leader und es lohnt sich deshalb, ihnen Ihre Aufmerksamkeit zu schenken. Zur Arbeitsorganisation gehören Aspekte wie die Gestaltung des Arbeitsplatzes, die Gestaltung von Abläufen/Prozessen, die Arbeitsbedingungen wie beispielsweise Gestaltung der Arbeitszeit, Dauer und Häufigkeit von Sitzungen, Möglichkeiten von Home-Office, Arbeiten im Co-Working-Space und so weiter. Ebenso geht es aber auch um Hilfsmittel: Ist alles da, was zur Arbeit wirklich nötig ist? Stimmt die Qualität der Hilfsmittel?

 

Schritt 2: Rollen

Auch im Bereich der Rollen gibt es häufig noch Einflussmöglichkeiten. Allerdings sind sie hier teilweise schon etwas geringer. Fragen, die Sie sich hier stellen könnten, sind beispielsweise folgende:

  • Wie wird die Arbeit geteilt?

  • Wer übernimmt welche Rollen bei Sitzungen?

  • Wie klar sind die Arbeitsaufträge?

  • Sind sich alle Beteiligten ihrer Rollen wirklich bewusst?

  • Bin ich mir selbst meiner Rolle bewusst?

  • Sind die notwendigen Kompetenzen (Kompetenzen meint in diesem Zusammenhang «dürfen» und «können») zur Erfüllung der Rolle vorhanden?

 

Schritt 3: Verhalten

Vielleicht haben Sie bereits bemerkt, dass mit der Vorgehensweise, wie wir sie Ihnen hier vorschlagen, Ihr möglicher Handlungsspielraum sehr wahrscheinlich immer geringer wird. Das Thema «Verhalten» ist nicht immer einfach beeinflussbar und veränderbar. Fragen, die Ihnen hier helfen können, sind beispielsweise:

 

  • Gibt es bei mir oder bei anderen wiederkehrende Verhaltensmuster? Zum Beispiel beim Auftreten von Widerständen? Oder in bestimmten Situationen mit Arbeitskollegen, Kundinnen und Kunden?

  • Gibt es bei mir oder anderen typische Verhaltensmuster wie Rückzug, Schweigen, Kampf (nonverbal oder verbal), so tun als ob, nicht ernst nehmen, Zynismus usw.?

 

Schritt 4: Werte und Normen

Werte sind stark handlungsleitend und funktionieren vor allem dann gut, wenn es sich um die eigenen Werte handelt. Jemand anderem Werte quasi «aufzudrücken», ist nicht erfolgsversprechend. Der Handlungsspielraum für Führungskräfte wird in diesem Bereich also noch geringer. Vielen Menschen sind ihre Werte oftmals nicht bewusst und sie können diese nur schwer verbalisieren. Wenn schwierige Situationen entstehen und Sie deren Ursachen im Bereich der Werte vermuten, dann liegt Ihre Führungsaufgabe vor allem darin, diese zu erkennen und anzusprechen. Der Handlungsrahmen wird für Sie als Leader hier immer enger und das Risiko, unnötig Energie zu vergeuden, grösser. Vielmehr liegt Ihre Leadershipaufgabe nun darin, zu erkennen, was ist und für sich selbst damit einen guten Umgang zu finden.

Schritt 5: Persönlichkeit

Jeder Mensch bringt eine eigene Persönlichkeit mit, die auch im Arbeitsleben eine wesentliche Rolle spielt. Die Persönlichkeit ist einerseits genetisch bestimmt und andererseits aus unzähligen Lebenserfahrungen geprägt, die wir Menschen bereits im Mutterleib zu erleben beginnen. Ihr Handlungsspielraum sinkt in diesem Bereich fast gegen Null. Persönlichkeitsmerkmale gelten als stabil und dauerhaft. Oder anders gesagt: Menschen, die beispielsweise eine Tendenz zu Introversion oder Extraversion haben, haben das ein Leben lang. Es gibt eine Vielzahl an Persönlichkeitsmodellen, die versuchen, die Persönlichkeit von Menschen zu beschreiben. Eines der bekanntesten Modelle beschreibt fünf weitgehend stabile und dauerhafte Persönlichkeitsfaktoren, die sogenannten «Big Five». Diese beinhalten:

 

 

 

 

  • Offenheit für Erfahrungen (Aufgeschlossenheit)

  • Gewissenhaftigkeit

  • Extraversion und Introversion

  • Verträglichkeit (Rücksichtnahme, Kooperationsbereitschaft)

  • Neurotizismus (emotionale Labilität und Verletzlichkeit)

Hinter jedem Persönlichkeitsmerkmal stecken immer auch Stärken. Als Führungskraft könnten Sie sich die Frage stellen, wie Sie die Chancen bzw. die Stärken, die Sie in der Persönlichkeit erkennen, fördern und nutzen können. Der Versuch, Persönlichkeitsmerkmale verändern zu wollen, ist von vornherein zum Scheitern verurteilt und führt nur zu Frust und negativen Emotionen.

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